Mit einem Investitionsvolumen von rund 5 Millionen Euro handelt es sich um eines der größten Bauprojekte am Schulstandort seit vielen Jahren. Dank einer Förderquote von 85 Prozent aus dem Investitionsprogramm „Ganztagsausbau“ von Bund und Land konnte das Projekt maßgeblich unterstützt werden. Der verbleibende Eigenanteil wird vom Amt Sandesneben-Nusse als Schulträger getragen.
Im Rahmen der Baumaßnahme entstehen insgesamt zwölf neue, flexibel nutzbare Räume. Diese schaffen die Grundlage für rund 350 Ganztagsplätze und ermöglichen eine moderne, pädagogisch zeitgemäße Gestaltung der Nachmittagsbetreuung. Geplant sind unter anderem Lern- und Gruppenräume, Kreativbereiche sowie Bewegungsräume.

Amtsvorsteher Ulrich Hardtke unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Mit diesem Erweiterungsbau schaffen wir die Voraussetzungen, um den Anforderungen an eine moderne Ganztagsbetreuung gerecht zu werden. Gleichzeitig stärken wir den Bildungsstandort Sandesneben nachhaltig. Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn viele Beteiligte engagiert und verlässlich zusammenarbeiten.“
„Für mich ist dieses Projekt etwas ganz Besonderes. Ich durfte es von Anfang an begleiten: vom Förderantrag bis zum heutigen Richtfest“, betonte Tina Knuth, Leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes Sandesneben-Nusse. „Die Schule und insbesondere die Offene Ganztagsschule liegen mir sehr am Herzen. Hier investieren wir in die Zukunft unserer Kinder.“
Der Baufortschritt stimmt optimistisch: Die Arbeiten verlaufen planmäßig, sodass derzeit von einer Fertigstellung noch in diesem Jahr ausgegangen wird.

Ein besonderer Dank galt beim Richtfest allen Beteiligten, die zum Gelingen des Projekts beitragen. Hervorgehoben wurden insbesondere die Handwerkerinnen und Handwerker, die täglich mit großem Engagement auf der Baustelle arbeiten, sowie die Planer, die Schulleitung und alle weiteren Mitwirkenden.
Mit dem Erweiterungsbau setzt das Amt Sandesneben-Nusse ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung des Bildungsstandortes und für eine zukunftsfähige Ganztagsbetreuung. Schon jetzt ist die Vorfreude groß auf die neuen Räume, die künftig von den Schülerinnen und Schülern mit Leben gefüllt werden.
