Geschichtliches Sandesneben

Gemeinde Sandesneben

Sandesneben wurde 1230 als Zanzegnewe zum ersten Mal erwähnt und lag an der damals bedeutenden Landstraße von Lübeck nach Hamburg. Im selben Jahrhundert begann der Bau der gotischen Kirche, die 1314 als Marienkirche eingeweiht wurde. Die zur neuen Parochie Sandesneben gehörenden Dörfer waren adelige Güter oder Rittersitze derer von Scharpenberg, von Zülen und Ritzerow. Im 18. Jahrhundert wurde die Verkoppelung durchgeführt; sie begünstigte die landwirtschaftliche Erwerbsstruktur entscheidend.

Die geologischen Gegebenheiten, zum einen die Sandesnebener Niederung im Süden und zum anderen eine Endmoränenlandschaft, bestimmen den übrigen Teil der Feldmark.

Die Ämterreform 1889 trug der Bedeutung der Gemeinde Rechnung: Sandesneben wurde Sitz des Amtes Sandesneben.